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Werden Sie Teil einer transformativen Allianz, um die Entwicklungsanliegen der Agenda 2030 / SDGs voranzubringen und gleichzeitig die schlimmsten Folgen des Klimawandels abzuwenden! Helfen Sie mit, die Anstrengungen bzgl. Klimaschutz substantiell zu erweitern und so einen zusätzlichen Beitrag in der Bewältigung der vor uns liegenden Herausforderungen zu ermöglichen.

Nichtstaatliche Multi-Stakeholder-Initiative für das Klima und Entwicklung

Mit der Allianz für Entwicklung und Klima - Österreich lancieren wir gemeinsam mit Experten/innen eine neue Multi-Stakeholder-Initiative, die nichtstaatliches Engagement für Entwicklung und internationalen Klimaschutz in beträchtlichem Umfang befördern, weiterentwickeln und multiplizieren wird. Den Schwerpunkt bilden freiwilligen Leistungen in den Dimensionen Vermeidung, Reduktion und Kompensation von CO2-Emissionen und zur gleichzeitigen Beförderung von Entwicklungsanliegen.

 

Die Allianz bringt als strategische Multi-Stakeholder-Initiative und institutionalisierte Plattform im Sinne des SDG 17 „Partnerschaften zur Erreichung der Ziele“ subnationale und nichtstaatliche Akteure, insbesondere den Privatsektor (Unternehmen, etc.) zusammen, die als Organisationen perspektivisch Klimaneutralität anstreben.

 

„Wir können die erste Generation sein, der es gelingt, die Armut zu beseitigen, ebenso wie wir die letzte sein könnten, die die Chance hat, unseren Planeten zu retten.“

Ban-Ki Moon, UN-Generalsekretär von 2007 bis 2016

Die Weltgemeinschaft hat sich im Pariser Klimaabkommen das Ziel gesetzt, den globalen Temperaturanstieg auf deutlich unter 2°C (angestrebt 1,5°C) gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen sowie klimaneutral zu werden. Die bisher angekündigten staatlichen Klimaschutzbeiträge reichen dafür bei weitem nicht aus. Hier droht eine Katastrophe. Es gilt entschieden und sofort gegenzusteuern. Während die Industrieländer hauptverantwortlich für den Klimawandel sind, sind die Entwicklungsländer die Haupt-leidtragenden. Klimapolitik ist eng mit Entwicklungspolitik verknüpft:

  • 100 Mio. Menschen in Küsten- und Dürregebieten sind durch Hitze und Meeresanstieg gefährdet.
  • Bis 2050 könnten bis zu 140 Mio. Menschen wegen des Klimawandels vertrieben werden.
  • Allein In Afrika haben 600 Mio. Menschen keinen Zugang zu sauberem Strom.

Erforderlich ist deshalb eine klimaneutrale Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsagenda 2030 und ihren 17 Sustainable Development Goals (SDGs) insbesondere im Interesse der Entwicklungs- und Schwellenländer. Die staatliche Entwicklungszusammenarbeit allein kann die hierfür erforderlichen Ressourcen nicht aufbringen. Erhebliche freiwillige Beiträge nichtstaatlicher Akteure sind erforderlich, um die staatlichen Anstrengungen wirkungsvoll zu ergänzen.

Zusammenarbeit auf internationaler Ebene

Die Allianz in Österreich arbeitet eng mit der Allianz für Entwicklung und Klima in Deutschland zusammen, die vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), dem Forschungsinstitut für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung/n (FAW/n) und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) getragen wird und bereits im Herbst 2018 gestartet hat. Europaweit haben sich bereits mehr als 700 TeilnehmerInnen und UnterstützerInnen wie Unternehmen, Verbände, Hochschulen, NRO´s, Landesbehörden, Städte, Nachhaltigkeits-ExpertInnen, Projektentwickler, Kompensationsanbieter, und Privatpersonen der Allianz angeschlossen. 

 

„Klimaschutz ist eine Überlebensfrage der Menschheit.

Wir müssen heute die Weichen stellen, national und global, damit Entwicklung

weltweit nachhaltig wird. Mit der Allianz mobilisieren wir zusätzliche Mittel für

Entwicklung und Klimaschutz.“


Dr. Gerd Müller, Bundesminister

für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Deutschland 

Aufgaben und Ziele

Die Allianz für Entwicklung und Klima in Österreich setzt nun neue Impulse, um die Entwicklungsanliegen der Agenda 2030 und ihrer 17 SDGs (Sustainable Development Goals) voranzubringen und die schlimmsten Folgen des Klimawandels abzuwenden.

 

Das Ziel der Allianz ist es, freiwilliges Engagement für den Klimaschutz zu fördern und hierzu dringend benötigte Ressourcen aus der Wirtschaft und der Zivilgesellschaft bereitzustellen.

 

Damit sollen auch Projekte zur Kompensation von CO2-Emmissionen in Entwicklungs- und Schwellenländern unterstützt werden. Sie sind neben Reduktions- und Vermeidungsmaßnahmen unbedingter Baustein eines erfolgreichen Klimaschutzes. 

  1. Politische Anerkennung der CO2-Kompensation als Ergänzung der staatlichen Klimaschutzbeiträge, um die Ziele des Pariser Abkommens zu erreichen
  2. Massives Wachstum des freiwilligen Emissions-handelsmarktes
  3. Verbesserung der institutionellen und politischen Rahmen-bedingungen
  4. Kommunikation der Kompensationsprojekte
  5. Mobilisierung von Finanzmitteln
  6. Unterstützung und Orientierungsleistungen für die Mitglieder
  7. Erfahrungsaustausch und Verbreitung von Knowhow
  8. Vernetzung der Stakeholder
  9. Internationalisierung des Ansatzes

Helfen auch Sie mit und leisten Sie einen zusätzlichen Beitrag für Entwicklung und Klimaschutz!

mehr als 700 Unterstützer

europaweit

Über 700 Unterstützer haben sich der Allianz in Europa bereits angeschlossen: große und kleine Unternehmen, der Mittelstand, Verbände, Behörden, Hochschulen, Projektentwickler, Kompensationsanbieter und die Zivilgesellschaft. Sie alle wollen durch Vermeidung, Reduktion und Kompensation von CO2 zum Klimaschutz beitragen.

Auch Privatpersonen können mitmachen und ihre persönliche CO2-Bilanz verbessern.

Bis Ende 2020 soll die Zahl der Unterstützer signifikant erhöht werden.

KONTAKT

Telefon +43 1 36 73 271

office@allianz-entwicklung-klima.at

 

Allianz für Entwicklung und Klima - Österreich

Palais Eschenbach, Eschenbachgasse 11

1010 Wien / Österreich

Partnerschaftlich mit:

Allianz für Entwicklung und Klima - Deutschland

Die Allianz für Entwicklung und Klima in Deutschland wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), dem Forschungsinstitut für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung/n (FAW/n) und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) getragen.